blattundsatt

Alles im grünen Bereich!


Winter-Garten

Oft werde ich gefragt, wie ich das mit dem frischen Grünzeug im Winter mache, wenn Schnee liegt. Na, dann geh ich morgens zu den Sprossen, die bei mir auf dem Küchentisch stehen und freu mich zu sehen, wie sie gewachsen sind und spüle bzw. wässere sie. Das ist bei mir zur Routine geworden, so wie das morgendliche Ölziehen, das ich während der Sprossenpflege durchführe. Ich ziehe meine Sprossenauf die einfache Art  in Gläsern mit Vorhangresten und Gummiband. Rosenklee- und Alfalfasamen füge ich 5% Radieschensaatgut bei, das soll mit seiner „scharfen Ausdünstung“  verhindern, dass sich Fruchtfliegen oder auch andere in der Luft befindliche Keime dort niederlassen. Rucola, Kresse, Leinsamen und alle schleimbildenden Samen gedeihen auf dem Teller oder in Glasschalen mit drei bis vier Schichten ungebleichtem Küchenpapier. Ob Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Lupinen, Rotkohl, Brokkoli, Bockshornklee, Senf oder Radieschen, es wächst immer was bei mir! Und wenn ich mal über´s Wochenende wegfahre, dann lerne ich Freunde an, sie zu pflegen. Ich bin vor einigen Jahren in die Sprossenwelt eingestiegen und entdecke immer wieder Neues, lerne immer noch dazu, z.B. von Angelika Fürstler, die das Buch „Sprossen und Mikrogrün“ geschrieben hat. Ich wünsche mir und allen Lesenden ein spielerisches Wachsen im Jahr 2018. „Sprossit 2018“!

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