blattundsatt

Alles im grünen Bereich!


2 Kommentare

Satt-grüner Saft aus Vogelmiere

IMG_2411Blattsaft – mein morgendliches Doping

Seit dem letzten Sommer besitze ich einen Hand-Entsafter (Z-Star von Keimling) für Gräser und Wildkräuter. Ich hatte schon einige Jahre zuvor die Wildkräuter in meine tägliche Ernährung einbezogen, doch dann war die Entdeckung des Entsaftens von Blattgrün nochmals eine Steigerung. Der kostbare Blattsaft ist mein täglicher Start in den Tag. Vogelmiere wächst das ganze Jahr und ist mild, ein prima Einsteiger-Zaubertrank!

Zum Bestimmen und Kennenlernen der Heilwirkungen der Wildpflanzen leistet mir in den vergangenen Jahren das Taschenbuch „Essbare Wildpflanzen – 200 Arten bestimmen und verwenden“ von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger, erschienen im AT Verlag, wertvolle Dienste. Auch Menschen, die sich noch nicht auskennen mit den „wilden Grünen“, finden anhand der seitlich dargestellten Blattform zu dem Kräutlein. Und neben einem Foto, Schemazeichnungen und Beschreibungen der Pflanzenteile zur exakten Bestimmung gibt´s auch Informationen zur Verwendung in der Küche, zu Inhaltsstoffen und Heilwirkungen.

Zu den Inhaltsstoffen der Vogelmiere (stellaria media) steht in genanntem Buch:  „Doppelt so viel Calcium, dreimal so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie der Kopfsalat, zwei- bis achtmal so viel Vitamin A und C wie der Kopfsalat, Vitamine B1, B2 und B3, das Spurenelement Selen, Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide (Rutin), Kieselsäure und Gammalinolensäure.“

Also: Lasst andere den Kopfsalat essen oder wertet euren hausgemachten Salat mit einem Wildkräutertopping auf!

 

Advertisements